Samstag am Herd

Wie schnell ein blanker Herd …

sich wandelt

in eine bunte Werkstatt,

in der Mittel zum Leben

in Naschereien verwandelt werden.

Ab hier hat der Gatte übernommen für Pommes und Fleisch.

Was übrig bleibt …

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Gehen

Mitte Oktober hatte ich einen Selbstunfall mit dem Fahrrad. Nach zwei Monaten mit Schiene und Krücken durfte ich gestern das rechte Bein wieder voll belasten. Heute ging ich mit meiner Familie etwa 500m spazieren.

Es hat mir viel bedeutet, wieder mit unterwegs zu sein. Langsam, aber dabei. Langsam , aber unterwegs. Ein Lächeln schleicht sich auf meine Lippen, gehen ist so schön.

Es war die 12. OP. Jedesmal erstaunt mich die Fähigkeit des Körpers, wieder zusammenzuwachsen. Danke!

Das Bild entstand mit dem Apophysis-Programm, auf das ich durch puzzelblume (2puzzle4.wordpress.com) aufmerksam wurde.

5. Raunacht
29. Dezember
Den Körper heiligen

Elixier, Packungsbeilage

Respekt!
verlangt der Umgang mit dem zentral wirksamem Elixier.
Es vermag die Aufmerksamkeit
sowie die Persönlichkeiten
zu verändern,
eigene wie fremde.

Das Entwickeln von Toleranz
mag politisch relevant
jedoch nicht unter allen Bedingungen
erwünscht sein.

Das Seilziehen zwischen Depression
und euphorischen Zuständen,
zwischen Appetitverlust
und -steigerung,
zwischen erhöhter und
verminderter Aktivität
führt möglicherweise zu Desorientierung
in eigenen Belangen
und kann halluzinative Verwirrtheitszustände auslösen.
Wobei unklar wird, an welchem Ende des Seils man zieht. Oder steht. Oder liegt und warum.

Das Denken mag soviel stören, wie es will, es wird schliesslich stets am Endes des Seils einen Ausweg aus dem Verwirrwarr finden und überhaupt. Vielleicht.

Beitrag 17 zum Lyrikmonat #frapalymo von paulchenbloggt.de bzw. @FrauPaulchen@twitter.com