Friede mit dir

Stolpern
an Menschen

Fallen unter Vorwürfe
Geschlagen im ungewollten Wetteifer

Ja.
Und?

Lass gut sein,
ich spiele nicht mit.
Ich muss nicht.

Es tut mir leid,
dass du musst.
Ich verzeihe dir.

Friede mit dir.

Raunacht 9
2. Januar
Verzeihen, versöhnen, Frieden schliessen

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Meine Freundin

Wer nimmt dich in den Arm,
tröstet dich mit Verständnis?

Wer hilft dir, Rat zu finden?

Wer hält dich an den Schultern,
sagt dir Wahres ins Gesicht?

Wer geht mit dir durch Dick und Dünn
zum Pferde stehlen
oder zum jüngsten Gericht?

Deine beste Freundin. (*)

Mir selbst
die allerbeste Freundin sein,
im Neuen Jahr
und für immer.

(* und mein Stephan)

Raunacht 8
1. Januar
Eine Entscheidung treffen

Postkarte II

Liebe Mama

Hier ist es lustig, laut und bunt,
(nur fehlt mir leider sehr der Hund).

Wir haben Spass in all dem Trubel,
(doch ich vermiss den schwarzen Pudel).

Der Niki hat nen Wespenstich,
eventuell vermisst er dich.

Dein Sohnemann aus Amsterdam

Nachschlag zum Lyrikmonat #frapalymo von paulchenbloggt.de / @FrauPaulchen@twitter.com

Mit meinen Augen

Sie: Liebster, siehst du den Mond mit meinen Augen?

Er: Ich sehe den Mond in deinen Augen.
Liebste, siehst du die Sterne mit meinen Augen?

Sie: Ich sehe die Sterne in deinen Augen.
Liebster, fühlst du mein Herz schlagen in deiner Brust?

Er: Ich fühle dein Herz schlagen in deiner Brust.
Liebste, hörst du mein Lied in deinem Herzen?

Sie: Ich höre dein Lied, denn du singst:

Duett: Hörst du, siehst du,
fühlst du, kennst du
meine Fragen, mein Zagen?

Du bist mir so nah,
du bist mir so fern.
Auf ewig so fern und so nah.

Impuls: Siehst du den Mond über Soho, ein Beitrag zu Sophie Paulchens Lyrikmonat #frapalymo. Twitter: @FrauPaulchen